Von unserem neuen Quartier in Saint-Nazaire-d’Aude haben wir, wieder bei strahlendem Sonnenschein, einen Ausflug in das sehr kleine Dorf Minerve unternommen. Zum einen haben wir diesen guten Tipp von Matthias und Thorsten bekommen, zum anderen ist es auch im Reiseführer hoch gelobt.
Minerve hat heute weniger als 100 Einwohner aber mehr eine halbe Millionen Besucher jährlich und so wundert es nicht, dass Tourismus die wenigen Wege im Ort prägt.

Minerve liegt auf einem Felsen über mehreren Schluchten, die hier aufeinander treffen und der Wind zieht (außer im Hochsommer) von den Bergen herunter ins Tal zum Mittelmeer. Bei den schon wieder gestiegenen Temperaturen war diese natürliche Kühlung sehr angenehm.

Wir mussten uns von der anderen Seite dem Dorf nähern und wurden dort von hunderten von Schwalben, die um einen Turm kreisten und ab und zu am Mauerwerk landeten, empfangen.


Minerve gehört auch zu den ausgezeichneten Dörfern: Plus beaux villages de France

Aber tatsächlich war es ein gefährliches Pflaster, da wir auf eine hochgiftige, sehr große Schlange trafen:

Wie so viele schöne Dörfer in Frankreich, war selbst dieser von Hitze und Trockenheit geprägte Ort wunderschön bepflanzt und es hat großen Spaß gemacht die einzelnen (fünf) Straßen und Ruinen zu erkunden.

Auf dem Rückweg haben wir in unserem Nachbarort La Somail am Canal du Midi noch einen Zwischenstopp für einen Kaffee eingelegt. Der Ort ist rund um die alte Kanalbrücke entstanden und hat einen sehr kleinen aber sehr schönen touristischen Kern mit 6 Häusern und einer Brücke.

Der Kanal verbindet die Stadt Sète und damit das Mittelmeer mit Toulouse, wo ein anderer Kanal zum Atlantik führt. Mittlerweile wird er kaum noch für den Frachttransport genutzt, sondern ist ein sehr beliebter Schifffahrtsweg für Touristen.

In La Somail haben wir dann auch ein wenig zufällig und dank sozialer Medien unsere Berliner Freunde Matthias und Thomas getroffen (wir waren für den nächsten Tag verabredet und somit in der gleichen Region). So konnten wir gemeinsam den Abend auf der Terrasse unserer Unterkunft im Gite Madeleine bei (wie immer) Käse, Baguette und Wein verbringen.












Lieber Rolf,
wer Schlingnattern mit Kreuzottern verwechselt, könnte natürlich auf die Idee kommen, das seien hochgiftige Tiere. Aber nix da! Und schon gar keine Gefährlichkeit im Vergleich zu afrikanischen Wildhunden… Mancher meiner Kommentare ist giftiger … Bussi
Thorsten