Reserva Natural La Payunia

Um 8 Uhr wurden wir heute von unserem Guide Rodrigo zu einer Ganztagestour in den südlich von Malargüe gelegenen Nationalpark La Payunia abgeholt. Wir waren uns gar nicht so sicher, was uns erwartete, da wir nur wenige Bilder vorher im Netz gesehen hatten. Außerdem hatten wir große Bedenken, ob das Wetter mitspielen würde.

Insgesamt gibt es auf dem Gebiet des Nationalparks ca. 800 größere und kleinere, intakte oder kollabierte Vulkankegel und -reste. Damit ist diese Region diejenige, die die meisten Vulkane der Welt vereint. Jeder Hügel auf den folgenden Bildern ist vulkanischen Ursprungs.

Wir fuhren insgesamt 4,5 Stunden mit unserem Guide über das riesige Gelände und haben auf englisch und spanisch viele Informationen zu den Besonderheiten von Payunia erhalten.

Die Zeit im Nationalpark verging wie im Fluge und wir haben uns absolut begeistert und beeindruckt wieder auf den Rückweg gemacht. Und das vor dem Hintergrund, dass wir schon einige besondere Landschaften gesehen haben.

Auf dem Rückweg haben wir noch an einem Bauernhof halt gemacht und einen „Kaffee“ getrunken. Die Familie lebt unter anderem davon, dass ab und zu Touristen kurz halten und dort mit ihren Guides einkehren. Die äußerst einfachen Umstände der „Farm“ haben uns zum Nachdenken gebracht.

Nach einem heftigen Gewitter mussten wir ca. 50 km über aufgeweichte und von kleinen Bächen durchzogenen Schotterpisten nach Malargüe zurückfahren (bzw. unser Guide ist gefahren, wir hätten uns durch manchen kleinen Sturzbach nicht mit dem Auto getraut).

Um kurz vor 20 Uhr waren wir wieder am Hotel, was ein wundervoller Tag!!! Morgen geht es dann ohne Guide in die Anden, mal schauen, was wir dort für Eindrücke gewinnen.

2 Gedanken zu „Reserva Natural La Payunia

  1. Hey ihr Lieben, leider schaffe ich es nicht immer ganz zeitnah eurem Blog zu folgen, aber was für tolle Bilder, gerade in diesem Beitrag! Ich bin absolut beeindruckt 🤩
    Ich wünsche euch weiterhin so tolle Erlebnisse und ganz viel Spaß.
    Liebe Grüße aus Bremen
    Jutta

    1. Liebe Grüße nach Bremen, obwohl wir bei unserer Planung auf viele schöne Landschaften gehofft haben, sind wir von der Schönheit und der unglaublichen Weite glücklich überrascht.
      Es ist gar nicht wichtig, dass ihr alles verfolgt. WIr werden euch sowieso beim nächsten Treffen damit stundenlang „volltexten“.
      Liebe Grüße auch von Matthias

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