Puerto Varas – bekannt und doch neu

Nach einem sehr leckeren Abend mit Meersfrüchten und einigen Pisco Sour begann der heutige Morgen mit wirklich verheißungsvollen Aussichten.

Mit bester Laune und gut ausgeschlafen ging es nach Puerto Varas über die etwas langweilige Autobahn Ruta 5, die in Chile noch als Teil der Panamericana angesehen wird. Aber es ist wie so oft hier, Argentinien beansprucht dies ebenfalls für einen anderen, eigenen Teil einer Autopiste….

Wir sind jedenfalls gut und schnell an den Lago Llanquihue gekommen und konnten den wohl wichtigsten Programmpunkt des heutigen Tages erledigen: unsere Wäsche in der Lavanderia Lilian abgeben, damit wir für die nächsten drei Wochen wieder mit frischer Wäsche versorgt sind. Und nach der kleinen Unterhaltung mit Lilian, sind wir guter Dinge, dass wir morgen alles wieder gewaschen und gut zusammengelegt in Empfang nehmen können.

Unsere Erinnerungen an Puerto Varas sind nach 11 Jahren doch etwas verblasst und die Stadt hat sich zudem viel stärker touristisch weiterentwickelt, als wir es vermutet hätten. Es gibt mittlerweile viele kleine Geschäfte und Läden, die es erlauben, den gesamten Bedarf an Kleidung und Ausrüstung für einen Outdoor- oder Aktivurlaub zu kaufen.

Leider ist der Himmel heute etwas wolkenverhangen und die beiden hier den Blick prägenden Vulkane (Volcán Osorno y Volcán Petrohué) sind deshalb nur in Teilen zu sehen und wir hoffen sehr, dass wir morgen noch einen Blick auf das so schöne Panorama erhalten, welches wir schon damals so genossen haben.

Jetzt sitzen wir auf unserer Terrasse in der Casa Molina ca. 10 km von Puerto Varas entfernt und genießen den Nachmittag in totaler Ruhe mit unglaublichem Blick. Bei der Anfahrt dachten wir noch, ob das von der Agentur ausgewählte Hotel tatsächlich eine gute Wahl wäre, denn die Erreichbarkeit ist eher schlecht. Aber das Hotel und die Zimmer sind wirklich sehr schön und gediegen.

Gleich geht es wieder in den Ort, um dort zu Abend zu essen.