Dank Apps, die auch die Schiffe auf den Weltmeeren verfolgen, konnten wir gestern Nacht noch beobachten, wie die MS Plancius – unsere Heimat für die nächsten knapp drei Wochen – im Hafen von Ushuaia eingelaufen ist. Mit der Sicherheit, dass nun auch der nächste Reisebaustein klappen wird, konnten wir ruhig schlafen und natürlich auch, weil die Betten hier sehr bequem und groß sind 😉
Heute morgen hatten wir dann einen wunderbaren Blick auf die sonnenbeschienene Bucht von Ushuaia. Damit haben wir nach den Wetterprognosen gar nicht gerechnet. Statt Regen und Dauerbewölkung strahlte die Morgensonne auf die Boote und die kleine Kirche, die wir direkt vom Hotel aus sehen.

Nach dem Frühstück sollte es dann auf die notwendige „Shopping-Tour“ gehen, warme Mützen, ein paar T-Shirts zum Unterziehen und natürlich Pins als Souvenirs – größere Sachen gehen nicht, da wir ja noch einige Zeit hier reisen werden und uns nicht mit zu viel Gepäck belasten können und wollen.

Und 15 Minuten später, wieder bei strahlendem Sonnenschein, haben wir uns auf den Weg gemacht. Es war dann so schön, dass wir noch etwas entlang der Bucht gewandert sind und den herrlichen Ausblick auf die kleine Stadt genossen haben.


Der Blick von der anderen Seite der Bucht, auf der auch der Flughafen liegt:

Dann ging es durch die vielen Läden der Haupteinkaufsstraße, die sehr deutlich auf den internationalen Tourismus ausgerichtet sind. Viele Waren sind ausschließlich für Touristen bestimmt, wie überhaupt der gesamte Ort hier augenscheinlich nur vom Tourismus lebt.

Zum Abschluss der Tour sind wir dann in den südlichsten Barber-Shop der Welt gegangen. Die Chicos des Barbershops by Jaoco´s haben uns noch einmal frisch gestylt, damit wir auch bei starkem Wind nicht auf 3-Wetter-Taft setzen müssen.
Wir hoffen nun auf viele nette Mitreisende und eine schöne Zeit, aber bei unserem Glück sollte es doch klappen. Spannend wird die internationale Mischung der bis zu 100 Gäste. Heute beim Frühstück waren wir zu ersten Mal wieder von vielen Deutschen umgeben und das war kein Vergnügen – wie man so meckern kann über ein Hotel, was nach hiesigen Maßstäben wirklich sehr gut ist…. Nun ja, dann lieber US-AmerikanerInnen, die finden alles immer awesome und gorgeous, das verbreitet gute Laune und ist uns beiden lieber.

Ab morgen könnte es dann mit den weiteren Einträgen hier stoppen, da wir knapp drei Wochen auf See sind. Aber da dieser Blog ja unser wichtigstes Reisetagebuch ist und wir ihn in den nächsten Jahren immer wieder anschauen werden, gibt es auf jeden Fall ein Update mit Einträgen für jeden einzelnen Tag.







