Ein letztes Mal Festland für die nächsten ca. 60 Stunden und dann gleich ein Besuch in der Hauptstadt der Falklandinseln, so viel Zivilisation und Stadtleben auf einmal!
Gut, Stanley hat nur ca. 3000 Einwohner, wenige Geschäfte, zwei Hotels, aber einen Regierungssitz und vielerlei eigenständige Behörden und ist von dem, was wir als Stadt bezeichnen würden, nicht nur geografisch meilenweit entfernt. Wir hatten jedenfalls den Vormittag zur freien Verfügung und konnten etwas UK im Südatlantik erleben.

Zu Beginn unseres Landganges war das Wetter noch grau, kalt und windig. Gegen Ende klarte es etwas auf und es war leicht wolkig, kühl und windig. Stanley hatte für uns neben der vier Giftshops nicht so viel zu bieten, so dass wir etwas durch die wenigen Straßen geschlendert sind.

Alles hier ist very british und am verwirrendsten für uns als Fußgänger wieder einmal der Linksverkehr. Hier gibt es alles, was man in UK findet inklusive roter Telefonzellen, Briefkästen und viel royalem Zeugs. Und natürlich viele Denkmäler auch für die beiden gewonnenen Kriege rund um die Inseln: die gewonnene Seeschlacht gegen Deutschland 1914 und den gewonnenen Falklandkrieg 1982. So viele Tote für solch ein abgelegenes und karges Stückchen Land.


Nun haben wir Tage auf See vor uns. Wir sind gespannt, was und ob wir in der Zeit etwas erleben. Vor dem Besuch von Südgeorgien hätten Matthias und ich nichts dagegen, etwas gelangweilt an Bord heißen Kakao und leckere Plätzchen zu genießen – wir werden hier berichten!








