Seetag 6: Auf dem Expeditionsschiff ohne Expeditionen

Der dritte Seetag nacheinander ist auf einem Schiff wie diesem etwas herausfordernd. Alle bemühen sich gut gelaunt zu bleiben; die Crew lässt sich viele Sachen einfallen, um uns zu unterhalten; viele gehen um das Schiff herum, um sich zu bewegen; wir bringen anderen ein paar Kartenspiele bei und unterhalten uns dabei; … Kurz: alle sind wirklich bereit, das Beste aus der Situation zu machen.

Gestern Abend kam dann noch stürmische See dazu und das Schiff hat extrem geschwankt, so dass sogar einige im Speisesaal mit ihren Stühlen umgekippt sind. In der Nacht schlugen dann die Wellen über das Deck und die gesamten Außenbereiche mussten gesperrt werden. Matthias ist aber dank Pflaster hinterm Ohr der Seekrankheit entkommen. Mittlerweile ist das Meer wieder etwas ruhiger, aber wir kommen bei Gegenwind wohl nicht mehr so schnell voran.

Wie alle anderen auch, macht man am Tag ein paar Vogelfotos und schaut, ob Wale oder Delfine in der Nähe sind. Und immer mal wieder sind ein paar Meeressäuger zu sehen, aber für schöne Fotos zu weit weg – zumindest für Fotos mit meiner Kamera.

Ich habe mich dann immer mal zu den Birdern gesellt und ein, zwei Fotos gemacht:

Und zum Abschluss noch zwei Fotos vom Sonnenuntergang von vorgestern:

In die Gegenrichtung hing die Sonne wunderschön in den Wolken.