Cañón de „El Vergel“

Der gestrige Tag endete mit einem schönen Abendhimmel und einer entspannten Stimmung bei einem typischen bolivianischen Gericht Pique Macho mit einem guten Rotwein aus Tarija.

Und der Morgen begann mit strahlendem Sonnenschein und einem guten Frühstück.

Obwohl wir uns informiert hatten, was der Tag bringen sollte, ist es bei geführten Touren immer ein kleines Abenteuer, da Missverständnisse aus verschiedenen Gründen auftreten können. So war es auch heute….

Dann wurden wir über mehrere kleine Gebiete am Stadtrand geführt, die weitere teils beeindruckende Saurierspuren enthielten.

Wir erfuhren noch einige Dinge über die Erforschung der Spuren in diesem Gebiet und liefen gemeinsam über das Gelände, wobei die Sonne immer mehr an Kraft gewann.

Nun zum Missverständnis: Wir dachten, zu zwei Aussichtspunkten des Canyons zu fahren (also nur mit dem Auto), aber es war etwas anders. Wir fuhren mit dem Auto zum Wanderweg zu den beiden Aussichtspunkten. Als wir ausstiegen erfuhren wir, dass der Weg zum Canyon und entlang der Kante ca. 3 Stunden dauern sollte.

Wir waren aber gut mit Wasser ausgestattet und unseren beiden Guides, die es verstanden haben, uns sehr gut durch die Wanderung zu begleiten.

Und immer weiter ging es den Flusslauf hinunter in Richtung des ersten Miradors.

Der Canyon ist an an dieser Stelle ca. 300 m tief und an den Felswänden gibt es einige Brutpaare des vom aussterben bedrohten Rotohrara (Ara rubrogenys). Wir konnten ihn unter uns beobachten, aber auf den Bildern ist er zu weit weg gewesen, um Details zu erkennen.

Statt dessen kreisten mittlerweile einige Geier über unseren Köpfen, die wohl dachten, dass die beiden alten Deutschen den Rückweg nicht schaffen würden – die Sonne brannte mittlerweile senkrecht auf uns herab und die Hitze nahm zu.

Wir hatten sofort entschieden, dass bleibt den Menschen unter 40 Jahren vorbehalten und sind zum zweiten Aussichtspunkt hoch getaumelt. Dort lag völlig derangiert eine älteres Ehepaar aus Irland im Schatten und versuchte wieder zu Kräften zu kommen.

Wir waren froh, dass es dann nur noch 10 Minuten bis zum Auto dauerte, dann allerdings noch einmal 2,5 Stunden Autofahrt bis zu unserem Hotel in Cochabamba zurück. Es waren drei sehr schöne Tage im Parque Nacional Torotoro, betreut von einem super Team.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert