Ein Wechselbad der Gefühle

Nachdem wir gestern Abend den Blog geschrieben haben, sind wir in Oruro Essen und Bummeln gegangen. War es mit dem Essen für uns nicht so leicht (aber mit gutem Ende), war das mit dem Bummeln um so besser.

Wir liefen gemeinsam mit vielen einheimischen Familien x-mal über den Platz. Aber natürlich findet in Bolivien alles noch eine Steigerung:

Wir sind dann auf unser Zimmer gegangen, um uns etwas zu erholen. Doch dort drang dann plötzlich die typische Musik des andinen Karnevals zu uns hoch und wir haben uns noch einmal auf den Weg gemacht.

Wir haben noch eine Stunde der Musik gelauscht und mit den umstehenden Bolivianos im Takt mit gewippt. Ein kleines Video von Matthias gibt es hier.

Heute ging es dann auf in Richtung Uyuni. Leider nimmt die politische Situation in Bolivien gerade ein Wendung, die auch uns das Leben erschwert. So waren auf der Regierungsseite heute sehr viel Blockaden gemeldet und auch unsere Strecke galt als blockiert. So mussten wir einen 150 km längeren Weg in Kauf nehmen – aber immerhin gab es eine freie Strecke.

Die Fahrt auf dem Altiplano ist weniger anstrengend als zwischen den einzelnen Bergtälern, aber auch nicht so spannend. Trotzdem gab es schöne Ausblicke und tolle Panoramen. Und dann kamen wir dem Salar de Uyuni nach 5 Stunden Fahrt endlich näher.

In der Wüstenstadt Uyuni haben wir nun unser Hotel Jardines de Uyuni bezogen, ein Bad im kleinen Pool genommen und uns etwas entspannen können.

Wir waren erstaunt, was es für einen großen Markt auf der Hautstraße gab und haben dort für unseren morgigen Ausflug zwei bolivianische Touristenhüte gekauft (Fotos davon folgen evtl. noch).

Der Großteil des Marktes war aber von Einheimischen für Einheimische und wir waren nur staunende Zaungäste.

Morgen fahren wir dann in die Salzwüste und verbringen eine Nacht hoch oben in den Bergen. Ob es dort Internet gibt, bezweifle ich. Also dauert es evtl. wieder einmal bis zum nächsten Bericht.

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