Ein weiterer Tag mit einem kurzen Flug: aus der Megacity Bogotá in die Großstadt Pereira an den Rand des sogenannten Kaffeedreiecks.
Den Morgen haben wir noch einmal genutzt, um die Straßen rund um das Hotel nach schönen Graffitis abzusuchen.
Gleich im nächsten Häuserblock fanden wir dieses schöne Kombination von Motiven, wobei mich das Fahrrad am meisten angesprochen hat.
Matthias ist immer noch etwas im südamerikanischen Weihnachtsrausch und war von diesem Arrangement besonders angetan:
Eine Figurengruppe auf dem Dachsims eines Hauses: die Krippe mit den drei Königen im Anmarsch.Ich war dann doch eher durch die traditionellen Graffiti-Motive zu begeistern.Welch ein fantasievoller Reichtum an unterschiedlichen Motiven alleine in diesem kleinen Viertel.Es ist, als würde man durch eine riesige Galerie schlendern und Werke verschiedenster Künstler und Stilrichtungen betrachten.Nur noch hinter dem unteren Teil der Fassade ist ein Haus vorhanden, die oberen Fenster lassen in den Himmel durchblicken.
Tür und Kunstwerk in einem!
Nach dem Spaziergang gingen es dann zum Flughafen und in das knapp 320 km entfernte Pereira, eine Stadt mit knapp 750.000 Einwohnern, von der wir vor dieser Reise noch nicht gehört hatten. Mit dem Auto hätten wir je nach Route (die Befahrbarkeit ist wegen der möglichen Überschwemmungen und Bergrutsche schwer planbar) 8 bis 11,5 Stunden benötigt.
Blick vom Balkon unseres Zimmers auf das Tal, den Pool und das Restaurant.
Wir sind hier in der San Carlos Lodge angekommen und haben bereits den Pool und die Cocktailbar genutzt.
Die Gebäude sind aus Materialien der Umgebung gebaut: Bambus, Holz und Lehm und die Zimmer sind wundervoll.
Nun ist die Sonne untergegangen und wir gehen gleich zum Essen. Morgen geht´s dann in die Kaffeeplantagen.
Ein farbenprächtiger Sonnenuntergang über dem Tal mit Blick auf die grünen Hügel und Palmen.