Der heutige Tag war so bunt, wie wir es von Kolumbien erwartet haben. Es ging an unserem Hotel schon mit der wunderschönen Bananenstaude los.
Grüne Bananenstauden gibt es hier viele, aber diese pinkfarbenen Bananen sind ein echter Hingucker. Die reifen Bananen kann man dann sogar essen.
Wir haben dann den gestern ausgefallenen Besuch der Stadt Salento nachgeholt. Auch an diesem Sonntag war es dort ziemlich voll, aber wir hatten mehr Zeit eingeplant als gestern und so konnten wir trotz der Fülle den bunten Ort genießen.
Typisch für diese Region sind die Jeeps, die für den Transport eingesetzt werden und hier Willys genannt werden. Dabei stehen die Mitfahrenden meist hinten auf der Ladezone oder hängen sich irgendwie an das Fahrzeug.
Mittlerweile ist der Willy auch ein sehr beliebtes Touristenfahrzeug, wobei man hier meist zwischen 20 und 40 km/h die Berge hoch und runter fährt, also die Geschwindigkeit es durchaus zulässt, solche Fahrten zu machen.
Die große Mehrzahl der Touristen waren Kolumbianerinnen und Kolumbianer. Das Kaffeedreieck scheint hier eines der wirklich beliebten Ausflugsziele zu sein.Bunte Häuser immer noch mit Weihnachtsdeko bei 28 °C – lustige Kombination.
Wir sind dann zum Mirador viele, viele Treppenstufen hochgestiegen, um einen Blick über das Tal und das Städtchen zu genießen. Und dabei auch noch einen sehr guten kolumbianischen Kaffee zu trinken.
Der kleine Ort inmitten der Kaffeeregion und vieler kleiner Wäldchen.
Die Häuser, Balkone, Fenster und Türen waren oft sehr schön und abwechslungsreich dekoriert.
Bei unserer Abfahrt warteten einige Willys auf Kundschaft auf dem Marktplatz.
Wir sind dann in das angeblich etwas ruhigere Filandia weitergefahren. Allerdings können wir nicht bestätigen, dass dieser etwas kleinere Ort ruhiger war. Eher haben wir den Eindruck, dass beide Ortschaften gleich hoch in der Gunst der Touristen stehen.
Buntes Treiben in den Straßen von Filandia am Sonntagnachmittag.Die Häuser waren ebenso bunt angestrichen, nur hingen in der Gegend um den Marktplatz noch viel mehr Deko und Lichterketten herum.Gegen ein kleines Geld lassen sich die Kinder in Mini-Willys von älteren Herren über den Platz schieben.In allen Straßen gab es kleine Läden, Bäckereien oder Restaurants. Wir haben auch einige Süßspeisen probiert und erneut einen fantastischen Kaffee getrunken. Hier schmeckt uns der Kaffee doch um einiges besser als sonst in Südamerika aber auch als zu Hause.Wir konnte den Trubel heute genießen. Überall war Leben und buntes Treiben n den Straßen zu beobachten.Natürlich hat auch Filandia einen Mirador, von dem aus man den Ort aber besonders auch die unendlichen Hügel der Umgebung betrachten konnte. Die Hügel wirken dabei so, als hätte man die Erde hier zusammengeknüllt und dann vergessen glatt zu streichen. Und an den steilsten Hängen finden sich dann die Kaffeeplantagen.Tropische Pflanzen, bunte Häuser, Motorräder und viele Hänge und Steigungen – eine typische Szene in dieser Gegend.
Wir haben die beiden Tage hier sehr genossen und freuen uns morgen einen weiteren Teil diese schönen Landes kennlernen zu können – es geht nach Medellín.