Wir haben nun unsere Tage im Kaffeedreieck hinter uns und dürfen feststellen, dass der Besuch in dieser Region absolut lohnend war. Aber auch unser Hotel am Rande der Großstadt Pereira hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die großzügige und sehr stilvolle Anlage auf dem tropisch-grünen Hügel.
Wir waren die einzigen, die den Pool genutzt haben. Wir haben diese kleine Wasserwelt (der Freiluft-Whirlpool ist hier nicht zu sehen) sehr genossen.Überhaupt hat uns der farbenprächtige Stil der Dekorationen sehr gut gefallen. Und überall waren Monstera-Blätter oder andere exotische Pflanzen in den großen Bodenvasen.
Was uns aber am meisten beeindruckt hat und absolut und immer wieder sehr begeistert hat, waren die vielen Vögel in der Anlage. Es war immer so, als würden wir in einem großen Vogelhaus in einem Zoo in Deutschland leben.
Egal wo und wann wir auf dem Gelände unterwegs waren, die Ohrflecktauben waren immer um uns herum. Sie sind viel kleiner als unsere Tauben und haben hübsche rosa bis pinkfarbene Beine.Ebenso zuverlässig in unserer Nähe, aber etwas scheuer, waren die vielen Karibengrackel in der Hotelanlage. Diese waren neben uns die häufigsten Besucher der Poolanlange.Sicherlich am hübschesten waren die goldgelben Safrangilbtangare, die allerdings ziemlich scheu und immer schnell wieder außerhalb der Anlage waren.Nur selten gesehen haben wir die Blauregen-Tangare, der mit seinem grau-blauen Federkleid eigentlich leicht entdeckt werden kann.In der Bildmitte ist unser Zimmer zu sehen und wir konnten von oben immer schön auf den „Vogelpark“ hinunter blicken.
Meine liebsten Vögel waren allerdings kleine Papageien, die sich in den großen Bambusröhren der Anlage eingenistet haben und den ganzen Tag für Unterhaltung sorgten.
Die kleinen Brillensperlingspapageien waren meist paarweise auf dem Gelände zu sehen und haben an allen möglichen und unmöglichen Stellen herumgeturnt.
Kurz vor unserem Abflug sind wir noch in die Innenstadt von Pereira gefahren, Wir wollten zumindest einen kleinen Eindruck von der Stadt gewinnen.
Die Innenstadt war unglaublich quirlig und voller Menschen, aber nicht besonders schön oder voller kultureller Gebäude oder Plätze.
Auf dem Hauptplatz der Stadt, der Plaza de Bolivar, findet sich als wohl einzige Sehenswürdigkeit diese Statue von Símon Bolívar ohne Kleidung. Diese Darstellung symbolisiert die Gleichheit des Freiheitskämpfers mit den normalen Menschen und steht gleichzeitig für die Freiheit des Revolutionärs.
Mittlerweile sind wir in unserem Hotel (Patio del Mundo) in Medellín angekommen und haben ein fantastisches Essen in einem peruanisch-japanischen Restaurant genossen. Allerdings haben wir auch jeweils 2 Pisco Sour getrunken, so dass wir leicht beschwipst in der Hängematte auf der Terrasse liegen.