Das Ziel: die Wasserfälle am Rio Joví – die Route: uns unbekannt – der Transport: stetige Überraschungen.
Am Morgen ging es relativ feucht und wellig los. Die „Crew“ von La Kuka ist in See gestochen um entweder den Flughafen in Nuquí zu erreichen oder den Rio Joví flussaufwärts zu fahren.
Was auf diesem Bild relativ einfach aussieht, war im realen Strandbereich tatsächlich ziemlich kompliziert: alle Leute ins Boot zu bekommen und zwar am besten in einer ausreichend großen Wellenpause.
Alle drin und los ging es zur Mündung des Rio Joví und dort bis zur „Anlegestelle“ des kleinen Dorfes im Regenwald.
Aussteigen im Dschungel aber ohne Wellen war dann doch um so einfacher.
Das kleine Dorf mit 207 Einwohnern war Station für unsere Guides. Tatsächlich gibt es dort ziemlich viel: von Grundschule über Krankenstation bis Barbershop und Kirche.
Im Regenwald ist dieser kleine Ort Jovi so etwas wie das Zentrum für die umliegenden Häuser und Lodges.
Wir haben hier eine kleine Einführung über den Ort und die indigene Gemeinschaft bekommen und sind dann zu neunt und mit vier Guides aufgebrochen, den Dschungel zu erkunden.
Transportmittel für den Flussabschnitt waren zwei Einbäume, die sich ziemlich wackelig angefühlt haben.
Gemächlich und ganz ruhig ging es tiefer in den Regenwald hinein.
Während der gesamten Tour begleiteten uns zwei Hunde aus dem Dorf. Da der Fluss oft ziemlich flach war, hatten die beiden kein Problem dabei.Wir konnten entspannt die Fahrt genießen – oder mussten ab und zu aussteigen, um den Tiefgang des Bootes zu verringern 😉 .
Den letzten Abschnitt mussten wir dann in einem Nebenarm das Flusses zu Fuß weiter laufen. Meist im Fluss, manchmal am Ufer und immer wieder über Stock und Stein – Dschungel eben!
An den kleinen Wasserfällen angekommen, konnten wir dann in den Naturpools baden und etwas schwimmen.. Es fühlte sich zeimlich paradiesisch an!!!Eine natürliche Massagedusche mit angenehm temperiertem Wasser und hohem Druck.
Bilder von uns in Badehose erspare ich allen hier und uns lieber auch – die Technik durfte ja auch nicht nass werden, was hier wirklich schwierig ist.
Der Rückweg durch den klaren Fluss mit wunderbarer Geräuschkulisse.
Dann kam mal wieder ein nicht erwarteter Teil des Ausflugs: der Weg zurück zum Hotel musste als Wanderung durch den Regenwald und am Strand entlang bewältigt werden.
Zwei Stunden ging es durch den Regenwald und am Strand entlang – eine unerwartete Wanderung in traumhafter Umgebung.Ab und zu kamen wir an einzelnen Häusern vorbei oder auch an der ein oder anderen Bar – nur leider ohne die Zeit für einen Drink!
Palmen, Kokosnüsse, Boote, Strand und Meer – es gefällt uns schon sehr gut hier.
Außerdem haben wir unverschämtes Glück. Seit unserer Ankunft hat es einmal in der Nacht geregnet und ansonsten haben wir perfektes Wetter. Jaime (unser Host) sagte, dass dies hier wirklich sehr selten vorkommt.