Nun sind wir seit drei Tagen zurück in Deutschland und haben alle Wäsche gewaschen, die Koffer ausgepackt, unsere Souvenirs sortiert und unsere Freunde getroffen. UND wir sind bereit für einen kleinen Rückblick:
Hier die Verluste der Reise:
- zwei durchgelaufene Paare Socken,
- drei Unterhosen, die den Belastungen nicht standgehalten haben,
- eine gute Sonnenbrille, die wohl in Medellín geblieben ist,
- ein Kamera-Zoom-Objektiv, dass gerade auf dem Höhepunkte der Schiffsreise mit Fehlfunktionen „geglänzt“ hat,
- ein weiteres Standard-Objektiv, dass immer mehr Probleme bereitet hat,
- ein kleines Stativ gleich zu Beginn,
- zwei Reisekoffer, die das Ende ihrer Belastungsmöglichkeiten erreicht haben.
Für eine Reise über eine so lange Zeit eigentlich eine gute Bilanz, denn auf der anderen Seite stehen Eindrücke und Erfahrungen, die das alles um eine Vielfaches überbieten:
Der Gewinn dieser Reise:
- viele nette Menschen und Bekannte, die uns auf dieser Reise geholfen haben, mit uns ins Gespräch kamen, die uns an ihrer Welt etwas haben teilnehmen lassen,
- die Inselwelt Südgeorgiens – das unglaublichste Erlebnis dieser Reise,
- die vielen Ausflüge in den Anden, die immer wieder fantastische, unerwartete Wendungen genommen haben,
- viele Stunden und Tage in Gegenden, die von unserer Lebenswelt so weit entfernt sind,
- Bilder und kleine Filme, die uns hoffentlich noch ein Leben lang begleiten,
- Speisen und Getränke, die wir vorher nicht kannten und nun vermissen,
- und drei Monate, in denen wir beide ohne Auseinandersetzungen die wunderschönsten Momente erleben konnten aber auch sorgenvolle Augenblicke durchstanden haben.
Die schwierigsten Momente waren sicherlich die, in denen wir Sorge hatten, in der großen Einsamkeit mancher Gegend nach Hilfe suchen zu müssen, die dort evtl. kaum zu erreichen wäre oder in politische Auseinandersetzungen zu geraten, die wir nicht beherrschen könnten.
Die schönsten Momente waren oft diejenigen, wo wir von den Menschen vor Ort in „ihr Leben“ eingeladen wurden und wo wir in der gewaltigen Natur staunen konnten. Staunen über die Tierwelt, die Landschaften und die Naturgewalten.
Wir möchten uns bei all den bedanken, die diese Reise so sehr unterstützt haben:
- dem Team von Tourismus Schiegg und dabei insbesondere Jessica Haug, ohne deren Unterstützung und Anregungen diese Reise nie so abgelaufen wäre,
- den vielen Helfenden vor Ort wie z.B. Tandil Rivera Mazorco von Creative Tours und Valeria Beitsch von Neptuno Colombia Travel und den namentlich nicht bekannten Mitarbeiterinnen von EuroTurs in Argentinien,
- unseren Freunden und KollegInnen, die uns in Berlin vertreten haben und das Haus bewacht haben.
Das war es nun. Herzliche Grüße an alle, die hier immer mal wieder mitgelesen haben. Wir hoffen, euch etwas unterhalten zu haben und Lust auf eine Reise durch Südamerika geweckt zu haben. Wir kommen wieder, da sind wir uns ziemlich sicher!











