El dia de las estructuras

Heute haben wir unsere letzte Selbstfahretappe in Peru gehabt. Nach einem wunderbaren Frühstück in unserem Hotel Sauce Ollantaytambo ging es in Richtung Moray. Wir wurden sehr überrascht, welch wunderbare Inkaanlage es dort gab.

Kreisförmige, gewundene und lineare Terrassen

Die Inka haben in den kreisrunden und anderen Terrassen eine Art Versuchslabor für den Anbau verschiedener Getreide betrieben. Die Anlage der Terrassen ist so gewählt, dass sich zwischen der oberen und unteren Terrasse Temperaturunterschiede von bis zu 8 °C ergeben. Wir haben nur bemerkt: beim Abstieg war es angenehm kühl, aber die Treppen wieder herauf war es furchtbar heiß. Zudem waren wir wieder auf 3500 m Höhe angekommen.

Insgesamt gab es drei kreisförmige Terrassenanlagen die wir innerhalb einer dreiviertel Stunde erwandert hatten.

Die zweite Anlage mit ein paar Lücken in der Ostseite.

Danach sind wir zu den nur 15 km entfernten Salzterrassen gefahren. Hier wird schon seit über 500 Jahren aus einer kleinen Quelle, dass Wasser über kleine Becken geleitet. Nach der Verdunstung des Wassers aus den 30 cm tiefen Becken können die Familien der umliegenden Regionen das Salz ernten und verkaufen. Schon seit den Inkas wird diese Tradition aufrecht erhalten.

Unzählige Salzpfannen werden von vielen genau geplanten Kanälen durchzogen.

Die Anlage bot aus jedem Blickwinkel ein anderes Muster und neue Motive. Matthias und ich haben unzählige Fotos geschossen.

Das gewonnene Salz hat Farben von rosa bis leicht grün, leider konnten wir nichts kaufen, da wir schon bei der Anreise nach Südamerika unser Koffergewicht voll ausgeschöpft haben.

Dann ging es weiter in Richtung Cusco – unserer vorletzten Station in Peru – mit einigen Stopps an Miradoren.

Vor tiefen Tälern wird immer unendlich viel Alpakamode angeboten.

Am Nachmittag haben wir problemlos unseren zweiten Mietwagen in Cusco abgegeben und ins Hotel eingecheckt. Danach ging es natürlich gleich in die Altstadt. Unterwegs haben wir in einer „Marienbild-Verehrungsstickerei“ halt gemacht und ein kurioses Andenken erworben….

Gold und Glitter und der Geruch von Pattex in einem Raum….

Und schon nach kurzer Zeit standen wir wieder in einer riesigen Markthalle und haben es uns gut gehen lassen.

Eine wahre Orgie an Farben, Gerüchen und Geräuschen – Matthias ist von den Märkten immer noch genauso begeistert wie zu Beginn, nur mittlerweile trauen wir uns viel mehr beim Einkauf zu.

Morgen geht es nach Aguas Calientes und Machu Picchu. Da wir auf dem Weg dorthin alles Gepäck mit uns führen müssen und eine Restriktion von 5 kg besteht, gibt es erst übermorgen wieder einen Blogeintrag, da ich das Notebook nicht mit auf den Berg schleppen möchte.

2 Gedanken zu „El dia de las estructuras

  1. Liebe Sonntagsgrüße in die weite Ferne! Ich hoffe, ihr habt auch zwei….. von den warmen Alpakamützen.., gekauft. In Berlin sind bestimmt wieder kalte Wintertage! Die Loxstedter amüsieren sich jetzt (bei 33 Grad) am und im Roten Meer. Weiterhin gute Reise und erlebnisreiche Tage! Küssi, Küssi von Christa!

    1. Liebe Christa, da musst du jetzt ja gerade alleine die Stellung in Lox/Bex halten. Wir wunschen dir dafür ein paar goldene Oktobertage.
      Mit den Mützen sprichst du einen echt wunden Punkt an. Wir haben für „unser kleines Abenteuer“ schon in Berlin die Koffer voll geladen, da wir ja so unterschiedliche Dinge machen und Klimazonen bereisen, so dass wir eigentlich gar nichts kaufen können. Und nun müssen wir an all den schönen Sachen vorbeilaufen. Aber für eine Mütze oder einen Pulli sollte der Platz noch reichen.
      Gleich gehts es zum zweiten Mal zu den Ruinen von Machu Picchu, wir freuen uns schon sehr, es ist so beeindruckend schön.
      Saludos, abrazos y un beso

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