Cartagena de Indias

Wieder ist es Zeit für Siesta und etwas Ruhe im Hotel und vor allem für den hervorragenden Kaffee hier – jeder Tropfen Milch dazu wäre eine echte Sünde! Und dazu steht er im Hotel gratis zur Verfügung.

Um den gestrigen Tag abzuschließen: wir hatten einen wunderbaren Abend!!! Wir sind so glücklich über diesen Reise und die unbeschreibliche Vielfalt der Erlebnisse.

Mit einsetzender Abenddämmerung wird die Altstadt zusätzlich von vielen Kutschen befahren. Hier passt es irgendwie sogar hin.

Zum Abendessen hatten wir uns ein Restaurant mit Live-Musik ausgesucht, dass ich lateinamerikanische Rhythmen liebe, muss ich ja wohl kaum weiter erläutern und hier ertönen sie überall, gepaart mit leckeren Getränken und leichtem Abendlüftchen…

Das Leben findet dann ganz und gar auf der Straße statt und vom Straßenverkäufer über Hochzeitsgäste bis zu Kutsche fahrenden Touristen mischt sich alles.

Viele Frauen haben sich hier so wunderschön für den Abend hergemacht, es ist einfach ein Fest der Farben und der Freude! Dass der karibische Popo dabei manchmal etwas zu groß ist, wen stört das schon.

Blick in die Kathedrale von Cartagena mit wartender Hochzeitsgesellschaft
Straßenzug mit bunten Schirmen

Heute Morgen sind wir relativ früh zu unserer Tour durch das ebenfalls noch zur Altstadt zählende Viertel Getsemaní aufgebrochen, in der Hoffnung noch etwas von den Nachttemperaturen um 26 °C zu profitieren.

In diesem eher den Rucksacktouristen vorbehaltenen Viertel findet man – wie schon in Bogotá – viele sehr fantasievolle Graffiti an den sowieso schon bunten Häusern.
Palmen, bunte Häuser, gelbe Taxis und eine Szene auf dem Vorplatz der Kirche – während bei offenen Türen und drehenden Ventilatoren der Gottesdienst nach draußen schallt, beginnen die Cartagener ihr Tagwerk.
Entspannte Gespräche …
Überall Fotomotive und das bei zunehmender Hitze

Bevor uns die beginnende Mittagshitze niederstrecken konnte, haben wir uns wieder Richtung Hotel durch die Gassen der Altstadt bewegt. Allerdings ziemlich planlos und langsam von Schatten zu Schatten.

Blick auf den Turm der alten Universität der Stadt

Nach dem wunderbaren Mittagessen (zum zweiten Mal Ceviche in „La Cevicheria“ – ein Muss bei einem Besuch in Cartagena) ging es dann an den geplanten Souvenir-Kauf Richtung Stadtmauer. Dort gab es dann zumindest noch ein paar Kleinigkeiten, die unser Gepäcklimit hoffentlich nicht zu sehr gesprengt haben!

Ich wollte ein Foto der alten Stadtmauer ganz ohne Menschen machen, dies ist mir einfach nicht gelungen, aber zumindest sind die Palmen mit drauf.

Und bei allem nie vergessen:

Lächle!

2 Gedanken zu „Cartagena de Indias

  1. Danke für all die farbenfrohen Fotos , für alle Berichte und Eindrücke , – es war und ist berauschend virtuell mit euch mitzureisen !
    Wunderschöne Tage euch noch, lieber Rolf und lieber Matthias … bald kommt ihr schon wieder -oder ?
    Auf dem Weg zur Schule ( das ist so ein Ort , wo Schüler und Lehrer miteinander lernen ,,, für euch derzeit ohne Relevanz )
    Besos! Kathrin u co

  2. Liebe Potsdamer,
    leider geht das Abenteuer wirklich bald zu Ende, aber diese Reise hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Wir haben so viel Neues über das Leben gelernt und so wunderbare Orte / Landschaften gesehen, dass werden wir sicher nie vergessen. Und ich habe mich trotz oder auch wegen all der Gegensätze hier noch mehr in den Kontinent verliebt.
    Wir werden ganz sicher schon bald neue Ideen für Südamerika sammeln.
    Besos y abrazos Matthias y Rolf

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