Al final: vamos a la playa

Zum Ende unserer Südamerikareise sind wir nun in unserem wunderbaren Strandhotel Gitana del Mar nahe Buritaca angekommen.

Der gestrige Abend war schon genau so chillig wie erhofft: fantastisches Essen, Cafe del Mar Musik, gute Cocktails und Abhängen am Pool. Dazu eine Anlage mit 9 verschiedenen Doppelunterkünften, von denen nur vier belegt sind. Zwar sind wir Opas einiges über dem Altersdurchschnitt hier (die anderen Gäste sind zwischen 30 und 40), aber wir fühlen uns mindestens 10 Jahre jünger.

Den Hotelstrand haben wir fast ganz für uns alleine. Die benachbarten Strände sind gänzlich leer, da absolute Nebensaison in Kolumbien ist.

Der einzige Wermutstropfen ist, dass das Wasser der Karibik zu dieser Zeit zu starke Strömungen für längeres Baden oder gar Schwimmen hat. Wir haben uns bereits zweimal davon überzeugt. Plötzlich kam jeweils eine Welle, die einem einfach die Beine wegzog und man erst einmal wieder festen Stand suchen musste. Aber darüber waren wir schon im Vorfeld informiert und diese Einschränkung können wir gut hinnehmen.

Auf dem Panorama kann man ein wenig die starke Brandung erahnen, allerdings ist eine Liege besetzt – fast überfüllt würde ich sagen 😉 .

Zum Ausgleich ist das Essen hier fantastisch. Wir hatten es schon vom Reisebüro gehört und im Internet gelesen und können uns den Lobeshymnen nur anschließen. Außerdem haben wir ein Upgrade bezüglich der Unterkunft erhalten. Aufgrund einer morgen anreisenden Gruppe hat man uns in den etwas abseits, zum Strand hin gelegenen Bungalow im Palmenwald einquartiert. Perfekt gelaufen, damit haben wir die einzige Unterkunft hier mit warmem Wasser und „Wasserfall-Dusche“.

Bungalow selva – nachts ein wenig wie Robinson und Freitag auf einer Insel mit Meeresrauschen und Grillenzirpen

Die tropische Vogelwelt unterhält uns zudem mit den verrücktesten Geräuschen und es gibt neben den Haustieren noch unzählige kolumbianische Eichhörnchen, die durch die Palmen jagen.

Morgens von der Terrasse aus einfach herrlich zu beobachten.

Das Wetter ist hier wohl immer zweigeteilt: am Vormittag Sonne mit leichten Wolken und ab dem späteren Nachmittag hochnebelartige Wolken über dem Land und angeblich müssen wir gegen Abend auch immer mit etwas Regen rechnen… bisher keine Spur davon, aber schauen wir mal.

Eine Stunde nach Sonnenaufgang konnte man den Verlauf der Küstenlinie sowohl unten wie oben beobachten – eine weitere Stunde später waren die Wolken fast ganz verschwunden. Ich hätte im Nebenfach Meteorologie studieren sollen, um das zu verstehen.

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