Auf der Rute des Cretes – die Vogesenkammstraße

Dieser Reisetag war eigentlich ganz der Kammstraße durch die Vogesen gewidmet. Unsere Planung war einen Großteil der Straße zwischen dem Col de Bonhomme bis zu einem der hier typischen Ballons zu fahren. Schon die Anfahrt führte aber zu Planänderungen. Der kurze Besuch in Kayserberg, im Tal der Weiss gelegen, dauerte etwas länger als gedacht, da es mehr zu sehen gab und es schöner war als gedacht.

Burg/Schloss von Kayserberg malerisch in den Weinbergen gelegen.
Überall mit Blumen geschmückte Hausfassaden, Fachwerk und viele kleine Lädchen und gegen Mittag dann auch sehr viele Touristen.

Dann ging es knapp 800 Meter höher auf die Bergspitzen der Vogesen. Vom Col des Bagenelles über den Col du Bonhomme, Col du Calvaire, le Tanet zum Col de la Schlucht. Auf den Straßen begegneten wir kaum Autos und nur einigen Rad- und Motorradfahrer-Gruppen, aber auf den einzelnen Bergen war jedes Mal doch viel Betrieb und es gab diverse Freizeitvergnügen. Auch wir sind mit einer Sommerrodelbahn am Col du Calvaire gefahren.

Ein schöner Blick vom Col des Baganelles über die Vogesen.
Am Col de la Schlucht haben wir einen kleinen Teil des Wanderwegs GR5 zurückgelegt, um zu einem Aussichtspunkt über das Tal der Fecht auf die Stadt Munster (Heimat des gleichnamigen Käses) zu kommen.

Zum Abschluss ging es dann in das mehrfach ausgezeichnete Dorf Eguisheim. Hier wollten wir den Nachmittag ausklingen lassen und etwas Wein probieren und kaufen. Die letzte Strecke unserer ursprünglich geplanten Route durch die Vogesen haben wir dafür ausfallen lassen.

Marktplatz, Brunnen, Kirche und Schloss auf engstem Raum und alles wunderschön bepflanzt – Eguisheim wurde 2013 sicher zu Recht zum schönsten Dorf Frankreichs gewählt.
Kleine Fachwerkstraßen kreisförmig angeordnet zeichnen den Charakter des Dorfes aus.
Bei Familie Freudenreich haben wir schließlich zwei Kisten Wein gekauft. Der Inhaber konnte uns auf Deutsch die Besonderheiten seiner Weine erklären und wir haben gerne für die Abende im Garten in Berlin vorgesorgt.
Und auch hier – wie fast überall – die Storchennester auf den Dächern. Ob der Wetterhahn nun eher die Windrichtung anzeigt als der Storch und welche Rolle der Blitzableiter dabei wohl spielt? (Auf dem größten Kirchturm des Ortes)

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